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Vorstellung der Werkausgabe

Anna Seghers (1900-1983) zählt zu den bedeutendsten Erzählerpersönlichkeiten in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.

Die neue Werkausgabe, an der international renommierte Seghers-Forscher beteiligt sind, ist eine Leseausgabe mit sorgfältig editierten Texten, die Fehler und Verschleißerscheinungen der bisherigen Ausgaben beseitigt. Sie geht in der Regel vom Erstdruck des jeweiligen Textes aus, um die größtmögliche Nähe zur Produktion des Textes und damit zu seinem historischen Kontext zu wahren.
Die Ausgabe umfaßt die literarischen Arbeiten von Anna Seghers - die veröffentlichten wie die noch nicht gedruckten - sowie die theoretischen Schriften. Ergänzt wird sie durch eine Auswahl der Briefe. Jeder Band enthält einen Anhang mit Erläuterungen zu Personen, Begriffen und Ereignissen, auf die Bezug genommen wird, und einen Kommentar, der entstehungs- und rezeptionsgeschichtliche Zusammenhänge darstellt. Der Kommentar basiert auf dem neuesten Stand der Seghers-Forschung und erschließt bisher ungenutzte Quellen. Er soll künftiger Forschung (Literatur- und Kulturgeschichte, Geschichtswissenschaft) eine seriöse und anregende Grundlage bieten. Er richtet sich zugleich an den nicht professionellen Leser, dem er das Verständnis der Seghersschen Texte erleichtern soll. Der Anhang umfaßt weiterhin den Nachweis von Textvarianten und Texteingriffen.

Die Edition ist auf 25 Bände angelegt. Sie faßt die Texte in 5 Abteilungen zusammen: Romane und romanhafte Erzählungen, Erzählungen, Hörspiele und Theaterarbeit, Essays, Briefe. Den Abschluß bildet ein Registerband.